mostlikely: Spaß am interdisziplinären Arbeiten

mostikely wurde 2012 in Wien von Mark Neuner, Maik Perfahl und Wolfgang List als Agentur gegründet, die interdisziplinär in den Bereichen Architektur, Computergrafik, Design und Sound arbeitet. Die entstehenden Projekte spannen einen Bogen von Gebäuden über mobile Räume hin zu überdimensionalen Papierskulpturen. Für die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder und Arbeitsmethoden entwickelt mostlikely eigenständige Formate wie etwa zusammen mit Andreas Lint den »Sudden Workshop«. Schnelle Ergebnisse, der spielerische Umgang mit Stadt und der gemeinsame Spaß am Selbermachen stehen dabei im Mittelpunkt. Neben dem neu erschienen Buch „mostlikely sudden workshop“ wurde das interdisziplinär arbeitende Team von den Kuratoren des österreichischen Beitrags für die kommende Architekturbiennale in Venedig 2020, Helge Mooshammer und Peter Mörtenböck, mit der Ausstellungsgestaltung beauftragt.

„Stadt anders denken“ – mostlikely, sudden workshop

Über die Entwicklung hybrider Stadttypologien  auf Basis des common space Stadtmodells: Ausgerüstet mit 2 Holzbrettern und einer Kappsäge rückt mostlikely mit dem sudden workshop-Team seit 2015 aus, um Wien Stück für Stück neu zu bauen. Dabei wird an brachliegenden Orten eine offene Werkstätte eingerichtet und gemeinsam mit lokalen Initiativen, Interessierten aus der Nachbarschaft oder FestivalbesucheInnen ein Gestaltungsprozess in Gang gesetzt. Als Ergebnis entstehen temporäre Installationen und räumliche Prototypen, denen ein hoher Anspruch an Gestaltung und eine gemeinschaftliche Nutzung unserer Städte innewohnt.

Mark Neuner gibt in seinem bei Park Books (ISBN 978-3-03860-122-7) erschienen Buch Einblick in den Kosmos des mostlikely sudden workshop. Er zeichnet die Entstehungsgeschichte nach und präsentiert die vielschichtigen Kollaborationen als Momentaufnahme einer in Wien tätigen jüngeren Generation von ArchitektInnen und GestalterInnen. Projekte wie die mobilen Marktstände Jane und Cem am Schwendermarkt, die Küchenskulptur in SOHO in Ottakring oder das vom Team Wien gebaute und temporär bespielte Zentrum für Neue Arbeit am Parkplatz des Wiener Naschmarkts sind Prototypen und Ausgangspunkt für neue, offene Typologien. Im Buch werden diese Typologien detailliert dargelegt und zum common space Stadtmodell verknüpft. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage wie man unsere Städte zur gemeinschaftlichen Ressource transformieren kann und unser Zusammenlebens als Vorteil gestalten kann. Anlass genug um über neue Strategien und Visionen für eine lebenswerte Stadt zu diskutieren.

In Kooperation mit dem 
afo architekturforum oberösterreich


im afo architekturforum oberösterreich
Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz

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